Meldung

Diskussion bei der Bertelsmann-Stiftung

Am 30. März 2015 hat Dr. Pät­zold des­we­gen an einer von der Ber­tels­mann-Stif­tung orga­ni­sier­ten Dia­lo­grun­de teil­ge­nom­men, wo euro­päi­sche Zukunfts­per­spek­ti­ven und Chan­cen bespro­chen wur­den. Pät­zold zufol­ge kann sich Euro­pa nur im glo­ba­len Wett­be­werb durch­set­zen, wenn sich sowohl die Euro­päi­sche Uni­on als auch deren Mit­glieds­staa­ten ein­deu­tig zur sozia­len Markt­wirt­schaft und deren Leit­ge­dan­ken beken­nen. Das bedeu­tet, dass nach­hal­ti­ges Wirt­schafts­wachs­tum auf einer sozi­al­ver­träg­li­chen Arbeits­markt­struk­tur basiert, wel­che sowohl zur Ent­wick­lung regio­na­ler Arbeits­märk­te als auch zur Schaf­fung neu­er Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten bei­trägt. Zur sinn­vol­len Umset­zung die­ser Ide­en bedarf es dar­um ein­heit­li­cher Sozi­al­stan­dards, gerech­ter Arbeit­neh­mer­rech­te und sinn­vol­le Beschäf­ti­gungs­po­li­tik. Die Bewäl­ti­gung öko­no­mi­scher Kri­sen kann aus die­sen Grün­den nur über den Auf­bau die­ser Grund­la­gen gesche­hen.

»Als Ver­tre­ter der katho­li­schen Sozi­al­leh­re und damit der sozia­len Markt­wirt­schaft bin ich fest davon über­zeugt, dass sich wirt­schaft­li­che Rah­men­be­din­gun­gen an sozia­len Bedürf­nis­sen und gleich­zei­tig arbeits­markt­re­le­van­ten Fra­ge­stel­lun­gen ori­en­tie­ren müs­sen. Die­se Über­zeu­gung ver­tre­te ich sehr deut­li­ch und freue mich daher über sol­che Gele­gen­hei­ten wie heu­te, wo ich über die­se dis­ku­tie­ren kann. «, kom­men­tiert Pät­zold sei­nen Besu­ch bei der Ber­tels­mann-Stif­tung.

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 30.03.2015

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