Meldung

Die Woche des Abgeordneten – KW 07

Dana­ch ging es direkt zum aus­wär­ti­gen Kul­tur­aus­schuss, der dies­mal in Lich­ten­berg tag­te. Ganz wesent­li­ch war dabei das The­ma »Cam­pus für Demo­kra­tie«. Mit dabei waren u. a. der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler, der Sta­si-Unter­la­gen-Chef Roland Jahn, Staats­se­kre­tär Tim Ren­ner, Ver­tre­ter der Robert-Have­mann-Gesell­schaft sowie zahl­rei­che Medi­en­ver­tre­ter und Abge­ord­ne­te. Inhalt­li­ch ging es um die Fra­ge der Finan­zie­rung des 22 Hekt­ar gro­ßen Are­als und ob das Archiv der Robert-Have­mann-Gesell­schaft in die alten Gebäu­de ein­zie­hen kann. Die jähr­li­chen Kos­ten hier­für belau­fen sich auf 550.000 Euro, die über eine 50:50 Finan­zie­rung lau­fen könn­ten. Bis Jah­res­en­de soll die Auf­tei­lung der Finan­zie­rung zwi­schen Bund und Land ste­hen, bis dahin ist zumin­dest die Finan­zie­rung der stän­di­gen Aus­stel­lung »Fried­li­che Revo­lu­ti­on 1989/90« auf dem Park­platz zwi­schen Haus 22, dem Sta­si-Muse­um und dem Archiv der Sta­si-Unter­la­gen gesi­chert: der Bund gibt 750.000 Euro, das Land Ber­lin 250.000 Euro aus Lot­to­mit­teln. Herr Frey­mark stell­te in sei­nem Rede­bei­trag vor Ort klar, dass es wich­tig wäre, ein Bekennt­nis für die Ent­wick­lung des Ortes zu geben. Dabei kann eine offi­zi­el­le Bezeich­nung »Cam­pus für Demo­kra­tie« behilf­li­ch sein. Aktu­ell plant die bezirk­li­che CDU einen Antrag für die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung zu dem The­ma.

Am Abend traf sich Herr Frey­mark mit Frau Dens­born vom Christ­li­chen Jugend­dorf­werk Deutsch­lands e. V.(CJD). Das CJD ist der Betrei­ber für die Not­un­ter­kunft für Flücht­lin­ge in der Klütz­er­stra­ße 36 und 42. Inhalt­li­ch wur­de ins­be­son­de­re über kon­kre­te Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten und über die Koor­di­na­ti­on der Spen­den vor Ort gespro­chen. Natür­li­ch wur­de auch the­ma­ti­siert, wann die Hal­len wie­der an die Sport­ver­ei­ne über­ge­ben wer­den kön­nen. Aktu­ell wird ver­sucht, die Hal­len ab Ostern wie­der zugäng­li­ch zu machen.

Der Diens­tag star­te­te mit einem inter­nen Mee­ting im Abge­ord­ne­ten­haus zum geplan­ten Umwelt­sym­po­si­en 2015 zum The­ma Sau­ber­keit der Ber­li­ner Gewäs­ser, bevor Herr Frey­mark am Peti­ti­ons­aus­schuss teil­nahm. Anschlie­ßend ging es zur Arbeits­grup­pe »70 Jah­re Uni­onhilfs­werk« in die Richard-Sor­ge-Stra­ße 21a. Den Mitt­wo­ch nutz­te der Abge­ord­ne­te aus­schließ­li­ch zur Auf­ar­bei­tung von Bür­ger­an­lie­gen und Vor­be­rei­tun­gen im Büro.

Am Don­ners­tag nahm Herr Frey­mark ver­tre­tungs­wei­se am Aus­schuss für Arbeit, Inte­gra­ti­on, Beruf­li­che Bil­dung und Frau­en im Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin teil. Anschlie­ßend traf er sich mit dem Regi­ons­lei­ter Ost der REWE Group Herr Hörning in Ber­lin-Mit­te. Inhalt­li­ch wur­de die Par­tei­wer­bung auf REWE-Park­plät­zen in Hohen­schön­hau­sen the­ma­ti­siert.

Der Frei­tag hat­te gleich zwei sport­li­che High­lights zu bie­ten: Zunächst besuch­te Herr Frey­mark gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen und CDU-Spre­cher für Olym­pia Tim Zee­len den Her­tha-Mana­ger Micha­el Preetz und Finanz-Geschäfts­füh­rer Ingo Schil­ler. Sie spra­chen neben dem Top­the­ma der Olym­pi­schen Spie­le in Ber­lin auch über das Sta­di­on und die Ver­zah­nung von Wirt­schaft, Ver­eins­we­sen und Poli­tik.

Am Nach­mit­tag durf­te Herr Frey­mark dann bei der Eröff­nung des neu­en Ver­eins­haus des Blau-Weiß Hohen­schön­hau­sen e.V. dabei sein. Der Fuß­ball­ver­ein Blau-Weiß wur­de 1990 gegrün­det und ging aus dem DDR Tra­di­ti­ons­ver­ein BSG Metall-Leicht­bau-Kom­bi­nat her­vor, der im Jahr 1967 ent­stand. Der Ver­ein enga­giert sich beson­ders im Jugend­be­reich. Herr Frey­mark spen­dier­te u. a. 100 Liter Frei­bier über die Schult­heiss-Braue­rei als beson­de­re Aner­ken­nung für die gute Arbeit des Vor­stan­des um Herrn Aue und Herrn Swi­de­rek.

Herausgeber: Danny Freymark | 13.02.2015

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