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CDU fordert Antworten zur S-Bahn-Stilllegung in Hohenschönhausen

Der S-Bahn-Ver­kehr ist ein­ge­stellt. Die bei­den Wahl­kreis­kan­di­da­ten für die Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus­wah­len, Dan­ny Frey­mark (Hohen­schön­hau­sen-Nord) und Mar­tin Pät­zold (Hohen­schön­hau­sen-Süd), for­dern Ant­wor­ten – von der Bahn und der regie­ren­den SPD! Ein Anruf bei der S-Bahn-Hot­line soll Auf­schluss geben.

Dan­ny Frey­mark greift zum Hörer und fragt nach dem aktu­el­len Stand. Eine Aus­hilfs­kraft gibt freund­li­ch Aus­kunft: »Die­se Woche und auch wohl kom­men­de Woche wird der S-Bahn-Ver­kehr zwi­schen War­ten­berg und Spring­p­fuhl aus­ge­setzt. Defi­ni­tiv kann das auch der­zeit nie­mand sagen.«

Seit über einem Jahr bemüht sich nun die S-Bahn Ber­lin GmbH – lei­der ohne Erfolg. Trotz diver­ser Ver­spre­chun­gen der ver­ant­wort­li­chen Akteu­re konn­te die aktu­el­le Situa­ti­on durch die Bahn nicht ver­hin­dert wer­den. Dazu Dan­ny Frey­mark: »Mir ist unver­ständ­li­ch, war­um es die S-Bahn nicht schafft, die not­wen­di­gen Züge zur Ver­fü­gung zu stel­len. Des Wei­te­ren erwar­te ich zumin­dest eine regel­mä­ßi­ge Anbin­dung für den Orts­teil Hohen­schön­hau­sen. Es kann nicht sein, dass die S-Bahn jedes Mal aus­ge­rech­net die­sen Stre­cken­ab­schnitt lahm legt.«

Der CDU-Orts­vor­sit­zen­de Mar­tin Pät­zold ergänzt: »Die S-Bahn hat wie­der­holt nach­ge­wie­sen, dass sie den Ansprü­chen einer Haupt­stadt nicht gerecht wird. Eine Fort­set­zung die­ser Tra­gö­die scha­det dem Anse­hen der Stadt und dem unse­res Stadt­teils nach­hal­tig.«

Gro­ßes Lob hin­ge­gen gibt es für die Ver­ant­wort­li­chen der BVG, die trotz des immen­sen Fahr­gast-Ansturms mit der not­wen­di­gen Gelas­sen­heit und Pro­fes­sio­na­li­tät die Men­schen sicher ans Ziel beför­der­ten. Ein Vor­bild für die S-Bahn und einer Haupt­stadt wür­dig.

Herausgeber: CDU Hohenschönhausen | 04.01.2011

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