Meldung

Bundesverdienstkreuz für CDU-Vize Günter Toepfer

Gün­ter Toe­pfer wird aus­ge­zeich­net für sei­ne über vie­le Jah­re wäh­ren­de Unter­stüt­zung für Men­schen in Litau­en, Geor­gi­en, Est­land, Kroa­ti­en, Kir­gi­si­en, Kasach­stan und Turk­me­nis­tan. Durch Hilfs­trans­por­te, durch die Bereit­stel­lung von medi­zi­ni­scher Aus­rüs­tung, Trans­port­wa­gen, Küchen­ein­rich­tun­gen, Beklei­dung, Näh­ma­schi­nen, Com­pu­tern, Schul­mö­beln, Tafeln und Krei­de und vielem ande­ren mehr hat er einen kon­ti­nu­ier­li­chen und uner­müd­li­chen Bei­trag für die Ver­sor­gung von Men­schen geleis­tet, denen es in ihrem Lebens­um­feld an vielem man­gelt.

Über all die­se Hilfs­trans­por­te hin­aus hat er sich außer­dem für den kul­tu­rel­len Aus­tau­sch zwi­schen die­sen Län­dern und Deutsch­land ein­ge­setzt, vor allem durch Begeg­nun­gen für Kin­der und Jugend­li­che.

Ganz beson­ders ans Herz gewach­sen ist ihm das Schick­sal der soge­nann­ten »Wolfs­kin­der«. Die­se im nörd­li­chen Ost­preu­ßen am Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges durch Kriegs­ein­wir­kun­gen und Kriegs­fol­gen zeit­wei­se oder dau­er­haft eltern­los gewor­de­nen hei­mat­lo­sen Kin­der flüch­te­ten in das Bal­ti­kum oder wur­den dort­hin gebracht, um die Nach­kriegs­jah­re zu über­le­ben. Selbst wenn sie über­lebt haben, hat­ten sie unglaub­li­ch viel ver­lo­ren. Vor allem ihre Iden­ti­tät, von der vie­le erst auf dem Ster­be­bett ihrer Zie­h­el­tern erfuh­ren. Vie­le von ihnen sind nur sehr weni­ge Jah­re zur Schu­le gegan­gen, haben kei­nen Beruf gelernt, kei­nen aus­kömm­li­chen Ver­dienst gehabt und heu­te kaum Ren­te. Gün­ter Toe­pfer spen­det »Win­ter­geld«, damit die­se Men­schen in der kal­ten Jah­res­zeit eine Hei­zung haben, orga­ni­siert Aus­flü­ge, besucht mit ihnen gemein­sam Aus­stel­lun­gen und hält Vor­trä­ge über »Wolfs­kin­der«.

Herausgeber: CDU Lichtenberg | 10.08.2011

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