Meldung

Bürgerversammlung zu Bauvorhaben im Welsekiez

Etwa ein Jahr zuvor gab es eine kon­tro­vers dis­ku­tier­te Pla­nung zum Neu­bau der bei­den Wel­sega­le­ri­en 1+2. Der CDU-Abge­ord­ne­te Dan­ny Frey­mark, damals noch Kan­di­dat für das Abge­ord­ne­ten­haus, hat sich zu die­sem Zeit­punkt beson­ders stark für die Inter­es­sen von Anwoh­nern und Gewer­be­trei­ben­den ein­ge­setzt. So konn­te er bei­spiels­wei­se durch­set­zen, dass der Zei­tungs­ki­osk sei­nen Betrieb über­wie­gend in einem Con­tai­ner fort­füh­ren kann, wodurch sei­ne Exis­tenz gesi­chert wer­den konn­te.

Mitt­ler­wei­le hat der Neu­bau der Wel­sega­le­rie 2 begon­nen und ver­läuft mit einem leich­ten Ver­zug von drei Wochen. An bei­den Stand­or­ten ent­ste­hen Ein­zel­han­dels- und Fach­markt­zen­tren sowie neue PKW- und Rad-Stell­plät­ze. Die geplan­te Eröff­nung der neu­en »Wel­se 2« ist für Sep­tem­ber 2012 geplant. Durch den Investor Ten Brin­ke vor­ge­stellt wur­de am Abend der Bür­ger­ver­samm­lung auch das Bau­vor­ha­ben der Wel­sega­le­rie 1. Dort ent­steht ein Rewe-Super­markt mit 1.800 qm inklu­si­ve Fri­sche­sor­ti­ment, ein Dis­coun­ter (Net­to) und eine Tex­til­händ­lers (Tak­ko) sowie wei­te­re klei­ne­re Läden. Der Bau­be­ginn ist für Ende 2012 avi­siert, damit eine Neu­eröff­nung im Som­mer 2013 statt­fin­den kann.

Als Anre­gung der Bür­ger wur­de der Wunsch nach dem Erhalt der Post­stel­le vor­ge­tra­gen, auch wäh­rend der Bau­zeit soll es ein Pro­vi­so­ri­um geben. Des Wei­te­ren wird ein Geschäft für Haus­halt­wa­ren gewünscht. Das Prin­zip der kur­zen Wege ist vor allem vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels sinn­voll.

Zwi­schen den bei­den Wel­sega­le­ri­en wird gegen­wär­tig ein wei­te­res Bau­feld ent­wi­ckelt. Das ehe­ma­li­ge Senio­ren­wohn­heim wur­de auf­grund einer maro­den Bau­sub­stanz abge­ris­sen und an glei­cher Stel­le wird ein neu­es Alten­heim des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des auf rund 4.900 Qua­drat­me­ter Grund­flä­che errich­tet. Es gibt einen begrün­ten Innen­hof bei einem Gebäu­de im T-Grund­riss. Die Grö­ße der Wohn­ein­hei­ten, aus­schließ­li­ch Ein­zel­zim­mer, liegt bei 12 Qua­drat­me­ter mit eige­ner Nass­zel­le und gro­ßen Fens­tern. Eine beson­ders teu­re Inves­ti­ti­on wird ein moder­nes Zu- und Abluft­sys­tem sein, wodurch jedoch die Wohn­qua­li­tät merk­li­ch gestei­gert wird. Die Fer­tig­stel­lung ist für Som­mer / Herbst 2013 geplant.

Das Zen­trum von Neu-Hohen­schön­hau­sen, kon­kret vor und neben dem Kino an der War­ten­ber­ger Stra­ße, soll wei­ter ent­wi­ckelt wer­den. Dort gibt es Über­le­gun­gen eines Inves­tors zur Errich­tung eines wei­te­ren Ein­kaufs­zen­trums sowie eines Voll­sor­ti­ment-Super­mark­tes. Im Zuge des­sen soll auch eine bes­se­re Anbin­dung des Zen­trums an den Bahn­hof Hohen­schön­hau­sen erreicht wer­den.

Als wei­te­res The­ma wur­de der Bebau­ungs­plan »Am Hecht­gra­ben« vor­ge­stellt, wel­cher nörd­li­ch des Schwe­ri­ner Rings eine neue Wohn­be­bau­ung für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser bis 2-Wohn­ge­schos­se ermög­li­chen soll. Die für die­ses Vor­ha­ben not­wen­di­gen Baum­fäl­lun­gen wer­den durch Ersatz­pflan­zun­gen in der Bar­ni­mer Feld­mark aus­ge­gli­chen. Der neben­an lie­gen­de Jugend­klub ist von der Wohn­be­bau­ung nicht betrof­fen.

Herausgeber: CDU Hohenschönhausen | 29.05.2012

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