Meldung

Bürgerbrief: Themen aus dem Wartenberger Dorfkern

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be War­ten­ber­ger,

im Novem­ber 2014 waren Sie ein­ge­la­den, um an einer durch uns initi­ier­ten Bür­ger­ver­samm­lung teil­zu­neh­men. Ganz unter­schied­li­che The­men­hin­wei­se aus der Bewoh­ner­schaft waren der Grund dafür, dass wir im War­ten­ber­ger Hof zusam­men­ka­men. Die­se haben wir in einem Pro­to­koll gesam­melt und auf mei­ner Home­page unter http://www.danny-freymark.de/meldungen.html online gestellt. Damit nicht der Ein­druck ent­steht, dass Ihre Hin­wei­se »ver­schwen­det« oder gar »irrele­vant« waren, haben wir die­se auf­ge­grif­fen und ver­schie­den­s­te Ter­mi­ne und Gespräch dazu geführt. Nicht immer gibt es schnel­le Erfol­ge, aber es gibt erst­mal kla­re und greif­ba­re Per­spek­ti­ven.

Auf unse­re Initia­ti­ve hin, hat sich das Bezirks­amt zu der Sanie­rung des Dorf­teichs im Jahr 2016 bekannt. Fer­ner soll die seit lan­gem gewünsch­te Asphal­tie­rung der Dorf­stra­ße im Jahr 2017 durch­ge­führt wer­den. Bei­de Maß­nah­men sind Teil der Inves­ti­ti­ons­pla­nung des Bezir­kes, die noch durch die Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung (BVV) beschlos­sen wer­den muss. Selbst­ver­ständ­li­ch wird die CDU-Frak­ti­on die­sem Zeit­plan zustim­men. Eine vor­he­ri­ge Finan­zie­rung ist nicht mög­li­ch, da nur ein begrenz­tes Bud­get für den gesam­ten Bezirk für Inves­ti­tio­nen zur Ver­fü­gung steht. Ohne Ihr Enga­ge­ment und Ihre Betei­li­gung in der Dis­kus­si­on wäre eine zeit­na­he Umset­zung der Maß­nah­men nicht mög­li­ch gewe­sen. Vie­len Dank dafür. Die Ber­li­ner Woche vom 21. Janu­ar 2015 hat dazu schon berich­tet.

Ein wei­te­res wich­ti­ges The­ma stellt die Kreu­zung Lin­den­ber­ger Stra­ße / Dorf­stra­ße dar. Meh­re Hin­wei­se auf die schwie­ri­ge Über­que­rungs­mög­lich­keit hat­ten wir zum Anlass genom­men, die dafür zustän­di­ge Ver­kehrs­len­kung Ber­lin, ver­tre­ten durch Herrn Mun­ske ein­zu­la­den und einen Vor-Ort-Ter­min am 26. Janu­ar 2015 zur Bege­hung anzu­set­zen. Mit dabei war auch Herr Wendt vom Poli­zei­ab­schnitt 61, der als Exper­te in der Regi­on unser Anlie­gen unter­stützt. Hier­für sol­len in Zukunft gemein­sam geeig­ne­te Maß­nah­men (Kreis­ver­kehr, Ampel) dis­ku­tiert wer­den, um Abhil­fe zu schaf­fen.

Eine ein­stim­mi­ge Mei­nung gab es bei den Bewoh­nern des War­ten­ber­ger Luch bei den Fra­gen der Ver­kehrs­si­cher­heit. Der Vor­schlag eines Fuß­gän­ger­über­wegs in der Lin­den­ber­ger Stra­ße wur­de nach unse­rer Recher­che auf Basis einer Ver­kehrs­zäh­lung im Juni 2014 abge­lehnt. Am Tag der Mes­sun­gen am Mon­tag, den 19. Mai 2014, waren 59 Fuß­gän­ger in bei­den Rich­tun­gen unter­wegs. Die­se Zahl führt anschei­nend nicht dazu, dem Wunsch der Anwoh­ner für die Errich­tung eines Fuß­gän­ger­über­wegs in der Ver­wal­tung zu fol­gen. Falls Sie die Situa­ti­on wei­ter­hin anders bewer­ten, las­sen Sie uns dies bit­te wis­sen, da wir dann auch wie gehabt ver­su­chen wer­den, Ihrem Wunsch nach­zu­ge­hen.

Die bereits dis­ku­tier­te ver­kehrs­be­ru­hig­te Zone im War­ten­ber­ger Luch sorgt lei­der für Unmut, da weder eine Umset­zung der Schil­der mög­li­ch sein soll, noch die Mar­kie­rung »Spiel­stra­ße« auf der Stra­ße selbst. Der Vor­schlag aus der Ver­wal­tung lau­tet nun­mehr die Mar­kie­rung von Park­ta­schen, um die PKW-Fah­rer zu sen­si­bi­li­sie­ren. Die von uns ins Spiel gebrach­ten Tem­po­schwel­len wären auf­grund der Brei­te der Stra­ße (6m) eher ungüns­tig, da sie mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit umfah­ren wer­den wür­den, so die Dar­stel­lung der Ver­kehrs­be­hör­de Lich­ten­berg. Die Idee von pri­vat finan­zier­ten, lebens­gro­ßen Figu­ren steht im Raum. Die­se haben an ande­rer Stel­le schon oft­mals für die Beru­hi­gung des Ver­kehrs in Sied­lun­gen bei­ge­tra­gen. Hin­sicht­li­ch der Finan­zie­rung hät­ten wir Spon­so­ring-Mög­lich­kei­ten, die sofern gewünscht, zeit­nah zur Ver­fü­gung ste­hen wür­den. Auch hier bit­te ich um Hin­wei­se.

Die Voll­endung des Wan­der­we­ges am Ran­de der Sied­lung soll vor­aus­sicht­li­ch in die­sem Jahr in Angriff genom­men wer­den. Wir wer­den die­se The­ma­tik natür­li­ch wei­ter beglei­ten und sicher­stel­len, dass dies nicht »ver­ges­sen« wird.

Wer regel­mä­ßig mit dem PKW unter­wegs ist, ärgert sich nicht zu Unrecht über die Kreu­zung Pren­de­ner Stra­ße / Fal­ken­ber­ger Chaus­see. Ins­be­son­de­re das Rechts­ab­bie­gen ist oft­mals schwie­rig, da die Ampel­schal­tung sehr kurz ist. Auch die­ses The­ma haben wir ange­spro­chen und erwar­ten dazu zeit­nah eine Ant­wort, mit dem von uns klar for­mu­lier­ten Ziel, den Ver­kehr flüs­si­ger zu machen.

Eini­ge The­men sind noch in der Bear­bei­tung oder von lang­fris­ti­ger Natur. Die Prüf­ergeb­nis­se für Tem­po­schwel­len im Fenn­pfuhl­weg lie­gen uns lei­der noch nicht vor, wer­den aber auf www.danny-freymark.de nach­ge­reicht. Grund­sätz­li­ch möch­ten wir Ihnen das Gefühl geben, dass wir an Ihrer Sei­te ste­hen und jeder­zeit für Ihre Ide­en und Anre­gun­gen offen sind. Gemein­sam konn­te in der Regi­on schon viel erreicht wer­den.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

Ihr Dan­ny Frey­mark

Herausgeber: Danny Freymark | 29.01.2015

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