Meldung

Bürgerbrief: Aktuelle Themen aus Falkenberg

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be Fal­ken­ber­ger,

bereits im ver­gan­ge­nen Jahr 2014 hat­ten wir die Gele­gen­heit, in vier Bür­ger­ver­samm­lun­gen in der katho­li­schen Gemein­de Hei­lig Kreuz und im Bar­nim-Gym­na­si­um zusam­men zahl­rei­che The­men in der Regi­on zu iden­ti­fi­zie­ren. Ziel war es dabei immer, die­se Ent­wick­lun­gen lösungs­ori­en­tiert zu dis­ku­tie­ren und anschlie­ßend umzu­set­zen. Ich freue mich, dass so vie­le von Ihnen an den Ver­an­stal­tun­gen teil­nah­men. Nun möch­te ich etwa ein Jahr nach der ers­ten Bür­ger­ver­samm­lung mit Bezirks­stadt­rat Wil­fried Nün­thel die Gele­gen­heit nut­zen, um Ihnen die Ergeb­nis­se unse­rer Arbeit für Fal­ken­berg kurz dar­zu­stel­len.

Sicher­li­ch größ­tes The­ma in den Dis­kus­sio­nen waren die Durch­fahrts­pro­ble­me in der Eli­sa­be­th-Schie­mann-Stra­ße und der Marie-Eli­sa­be­th-von-Hum­boldt-Stra­ße. Wir konn­ten mit der Unter­stüt­zung des Bezirks­am­tes errei­chen, dass zumin­dest in der Eli­sa­be­th-Schie­mann-Stra­ße die instal­lier­ten Tem­po­schwel­len zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung bei­ge­tra­gen haben.

Auch in der Eli­sa­be­th-von-Hum­boldt-Stra­ße ist eine Beru­hi­gung des Ver­keh­res drin­gend ange­mahnt wor­den. Hier­zu wur­de bereits ein ent­spre­chen­des Brems­kis­sen instal­liert. Auf­grund Ihres Wun­sches wur­de ein Ver­kehrs­dis­play zur Mes­sung der Durch­fahrts­ge­schwin­dig­keit instal­liert, das die dau­er­haf­te Über­schrei­tung der zuläs­si­gen Geschwin­dig­keit ein­drucks­voll beleg­te. Die Poli­zei reagier­te hier­auf auch mit weni­gen Geschwin­dig­keits­kon­trol­len.

Lei­der konn­te die Rase­rei in der Hum­boldt-Stra­ße bis­her nicht zufrie­den­stel­lend gestoppt wer­den. Umso wich­ti­ger war es uns, dass wir Ihnen im Anhang unse­re nächs­te Initia­ti­ve in die­ser Ange­le­gen­heit zusen­den dür­fen. Als kla­res Signal for­dern wir nun­mehr durch einen Antrag in der Bezirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung das Bezirks­amt Lich­ten­berg zur Ein­rich­tung einer ver­kehrs­be­ru­hig­ten Zone (umgangs­sprach­li­ch: Spiel­stra­ße) auf. Die­se Initia­ti­ve soll dazu bei­tra­gen, dass der Durch­gangs­ver­kehr nach Ahrens­fel­de gestoppt und so Ihrem Grund­satz an einer Anlie­ger­stra­ße zu leben, wie­der Rech­nung getra­gen wird.

Ein wich­ti­ges The­ma war auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Kreu­zung Eli­sa­be­th-von-Hum­boldt-Stra­ße und Ahrens­fel­der Chaus­see. Hier soll nun durch unse­re gemein­sa­me Initia­ti­ve die Fahr­rad- und Geh­weg­süber­fahrt par­al­lel zur Ahrens­fel­der Chaus­see wie­der deut­li­ch nach­ge­zo­gen wer­den. Hier­für gibt es der­zeit noch kei­ne abschlie­ßen­de Ter­mi­nie­rung, ers­te Abmes­sun­gen haben jedoch bereits statt­ge­fun­den.

Auch wei­te­re The­men wie die Besei­ti­gung des Bau­schil­des und des Klei­der­con­tai­ners an der Schie­mann­stra­ße konn­ten mitt­ler­wei­le ange­packt wer­den. Des Wei­te­ren konn­ten wir die Anmel­dung eines Spiel­plat­zes für die Inves­ti­ti­ons­pla­nung des Bezir­kes für das Jahr 2019 und die Schlie­ßung der Beleuch­tungs­lü­cke an der Ahrens­fel­der Chaus­see für das Jahr 2018 sicher­stel­len.

Sehr bewegt hat vie­le von Ihnen natür­li­ch auch die Ankün­di­gung zur Eröff­nung einer Flücht­lings­un­ter­kunft am Haus­va­ter­weg. Bei unse­rer Bür­ger­ver­samm­lung im Dezem­ber 2014 folg­ten über 250 Anwoh­ner der Ein­la­dung zur Dis­kus­si­on mit den zustän­di­gen Ver­tre­tern. Nicht jede Ant­wort war dabei voll­ends befrie­di­gend, aber klar ist auch, dass wir jeder­zeit bemüht sind die Lage vor Ort so zu beein­flus­sen, dass Sie als Anwoh­ner kei­ne Nach­tei­le in Kauf neh­men müs­sen.

Zuvor war es uns bereits im Gespräch mit den Ver­ant­wort­li­chen beim Lan­des­amt für Gesund­heit und Sozia­les und dem zustän­di­gen Sena­tor Mario Cza­ja gelun­gen, dass statt der ursprüng­li­ch ange­kün­dig­ten 480 nun nur 280 Flücht­lin­ge an dem Stand­ort ange­sie­delt wer­den. Der übri­ge Teil der Flücht­lin­ge wird im Lich­ten­ber­ger Teil unse­res Bezir­kes unter­ge­bracht. Das Flücht­lings­heim soll nun nach aktu­el­lem Stand Ende Mai fer­tig gebaut sein und ab Juni/Juli 2015 bezo­gen wer­den. Wir haben gegen­über dem Sena­tor auch unse­ren Ärger für die unzu­rei­chen­de Infor­ma­ti­ons­po­li­tik des Lage­so und die aus unse­rer Sicht fal­sche Stand­ort­ent­schei­dung in einem offe­nen Brief ver­deut­licht.

Gern neh­men wir wei­ter Ihre Inter­es­sen war und enga­gie­ren uns auch in der soge­nann­ten »Mul­ti­pli­ka­to­ren-Run­de«, die durch die Inte­gra­ti­ons­be­auf­trag­te des Bezirks­am­tes Frau Olha­g­a­ray ein­be­ru­fen wur­de. Hier tau­schen sich in regel­mä­ßi­gen Abstän­den alle Ver­ant­wort­li­chen aus dem Bezirk, der Poli­tik, der Poli­zei und der mit­be­trof­fe­nen Ver­ei­ne über den aktu­el­len Stand aus und ent­wi­ckeln Stra­te­gi­en, um eine Will­kom­mens­kul­tur für die Flücht­lin­ge zu eta­blie­ren. Wich­tig bleibt dabei immer, Men­schen die vor Krieg und Ver­fol­gung zu uns flie­hen, auch wei­ter­hin akti­ve Hil­fe anzu­bie­ten.

Ins­ge­samt haben wir gemein­sam also viel für Fal­ken­berg erreicht und blei­ben an den benann­ten The­men auch wei­ter dran. Ich wür­de mich freu­en, wenn wir wei­ter in so regem Aus­tau­sch blei­ben. Hier­zu ste­he ich Ihnen gern wei­ter unter freymark@cdu-fraktion.berlin.de oder über mein Bür­ger­bü­ro im War­nit­zer Bogen 16, 13057 Ber­lin (Tel.: 030 5483 2604) zur Ver­fü­gung.

Herausgeber: Danny Freymark | 20.03.2015

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