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Boxlegende Arthur Abraham zu Besuch in Anna-Seghers-Bibliothek

Spä­tes­tens seit sei­nem legen­dä­ren Box­kampf im Sep­tem­ber 2006 gegen Edi­son Miran­da ist Arthur Abra­ham in aller Mun­de. Der Ber­li­ner Box­held mit arme­ni­schen Wur­zeln ver­tei­dig­te damals sei­nen weni­ge Mona­te zuvor erst­mals errun­ge­nen Welt­meis­ter­ti­tel in Wetz­lar. Dabei mus­s­te er acht Run­den lang schwer gezeich­net und mit dop­pelt gebro­che­nem Unter­kie­fer über­ste­hen und gewin­nen, damit er sei­nen IBF-Welt­meis­ter­gür­tel im Mit­tel­ge­wicht ver­tei­di­gen konn­te. Der bis dahin als Pro­fi unge­schla­ge­ne »King Arthur«, wie sein Kampf­na­me lau­tet, hielt der Belas­tungs­pro­be stand und konn­te bis März 2010 sei­ne beein­dru­cken­de Sie­ges­se­rie mit Trai­ner-Urge­stein Ulli Weg­ner fort­set­zen. Fol­ge­rich­tig zum Ber­li­ner Sport­ler des Jah­res 2007, 2008 und 2009 gewählt, mus­s­te er aller­dings auch seit dem Früh­jahr 2010 erst­mals die Erfah­rung von eini­gen Nie­der­la­gen machen. Doch aus­ge­rech­net in sei­ner Wahl­hei­mat Ber­lin kehr­te er zwei Jah­re spä­ter im Som­mer 2012 nun im Super­mit­tel­ge­wicht als Cham­pion gegen Robert Stieg­litz ein­drucks­voll zurück und ver­tei­dig­te den WBO-Welt­meis­ter­gür­tel mit kur­zer Unter­bre­chung bis April 2016. Mitt­ler­wei­le trai­niert er wie­der inten­siv und ist nach einem erfolg­rei­chen Auf­bau­kampf auf dem Weg zu einem drit­ten erfolg­rei­chen Come­back. Am 15. Juli 2017 wird Abra­ham in Lon­don gegen den Eng­län­der Chris Eubank Junior um den WM-Titel im Super­mit­tel­ge­wicht boxen.

Der aus Hohen­schön­hau­sen stam­men­de CDU-Poli­ti­ker Dr. Mar­tin Pät­zold ist ein Freund von Arthur Abra­ham und Ulli Weg­ner und freu­te sich des­halb umso mehr, bei­de so kurz vor ihrem wich­ti­gen Kampf begrü­ßen zu dür­fen und die Ver­an­stal­tung als Mode­ra­tor zu lei­ten. Dabei kamen unter ande­rem auch die beson­de­ren Schnitt­stel­len zwi­schen Sport und Poli­tik zur Spra­che und wie man in der Öffent­lich­keit mit Erfolg und Nie­der­la­ge sowie Come­back oder Neu­ori­en­tie­rung umgeht.

Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg | 17.07.2017

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