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Blick hinter die Kulissen der Trabrennbahn Karlshorst

Klar, der Trab­renn­sport hat schon bes­se­re Zei­ten gese­hen. Frü­her gehör­te die Freu­de am gele­gent­li­chen Zocken in Gesell­schaft fest zur Frei­zeit­kul­tur, wohin­ge­gen heu­te lie­ber online im Inter­net gewet­tet wird. »Es ist ein ganz ande­res Fee­ling hier haut­nah dabei zu sein«, bemerkt JU-Mit­glied David Paul, der den Ter­min als Koor­di­na­tor der JU-Som­mer­tour ver­ein­bart hat­te. Das bringt Lutz Ahrens zum Strah­len, er ist der Vor­sit­zen­de des Trä­ger­ver­eins der Trab­renn­bahn Karls­hor­st und beklagt eine zuneh­men­de Ver­al­te­rung der Gäs­te: »Wir haben zwar einen sehr enga­gier­ten Nach­wuchs in der Pfer­de­hal­tung und auch unter den Reit­sport­lern, nur unter den Gäs­ten fehlt es an jun­gen Leu­ten.«

Dabei hat der Pfer­de­renn­sport ins­be­son­de­re in Karls­hor­st eine tra­di­ti­ons­rei­che Geschich­te. »Der Stand­ort besteht seit über 100 Jah­ren und ist sogar 1 Jahr älter als der Orts­teil Karls­hor­st selbst«, erzählt der För­der­ver­eins­vor­sit­zen­de Micha­el Wie­de­burg mit ein biss­chen Stolz und erläu­tert spä­ter die brei­ten Anstren­gun­gen, die Jugend an den Pfer­de­sport her­an­zu­füh­ren: »Erst kürz­li­ch haben wir die Schü­ler der im Bezirk ansäs­si­gen Mati­bi-Grund­schu­le zu uns ein­ge­la­den und mit ihnen einen erleb­nis­rei­chen Tag mit den Pfer­den ver­bracht. Ohne Spon­so­ren geht es nicht, davon könn­ten wir natür­li­ch mehr gebrau­chen.«

»Wir sind gekom­men, um unse­re poli­ti­sche Unter­stüt­zung bei der Ent­wick­lung des Stand­or­tes Trab­renn­bahn anzu­bie­ten, bei­spiels­wei­se bei der Errich­tung von Reit­we­gen oder einer Reit­hal­le«, meint der Lich­ten­ber­ger JU-Chef Fabi­an Peter und stellt zudem fest, dass dies nur in einer engen Koope­ra­ti­on mit dem Nach­bar­be­zirk Trep­tow-Köpe­nick mög­li­ch ist: »Wir wer­den mal mit unse­rem Nach­bar­ver­band spre­chen, viel­leicht neh­men wir es bei­de in unse­rer Wahl­pro­gramm im kom­men­den Jahr.«

Total begeis­tert von dem Besu­ch zeig­te sich JU-Kreis­vor­stands­mit­glied Denise Bitt­ner, die sicht­li­ch jeden Bli­ck hin­ter die Kulis­sen der Trab­renn­bahn genoss. Mal live dabei sein, wenn im Turm das Ziel­fo­to geschos­sen wird und anschlie­ßend dem Fah­rer sowie sei­nem Pferd mit einer Sekt­fla­sche zum Sieg gra­tu­lie­ren. Und es gibt eine Fort­set­zung, denn »wir kom­men noch­mal wie­der im August und schau­en dann mal bei den Reit­stäl­len und Pfer­de­bo­xen vor­bei, da freu‹ ich mich schon drauf!«

Mehr Infos zur Trab­renn­bahn Karls­hor­st:
www.pferdesportpark-berlin-karlshorst.de

Herausgeber: Junge Union Lichtenberg | 16.07.2010

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