Meldung

Besuch in der Russischen Botschaft

Nach einer geschicht­li­chen Ein­füh­rung im Kon­zert­saal der Bot­schaft – hier fan­den für die Diplo­ma­ten und Mit­ar­bei­ter frü­her Kon­zer­te und Auf­trit­te statt, die das wohl häu­fi­ger auf­tre­ten­de Heim­weh lin­dern soll­ten – ging es in eini­ge Räu­me, in denen das his­to­ri­sche und poli­ti­sche Flair deut­li­ch zu spü­ren war. Über den Spie­gel­saal, der sei­nem Namen alle Ehre macht, und dem Wap­pen­saal ging es in das Damen­zim­mer, in dem die Teil­neh­mer auf der glei­chen Couch Platz neh­men durf­ten, auf der schon Gesprä­che zwi­schen Ange­la Mer­kel und Wla­di­mir Putin geführt wur­den.

Auch im männ­li­chen Pen­dant, dem Her­ren­zim­mer, gab es inter­es­san­te Anek­do­ten zu berich­ten. Hier die­nen umge­dreh­te Reichs­ad­ler als Lam­pen, die rus­si­sche Sol­da­ten als Kriegs­beu­te im zwei­ten Welt­krieg erober­ten. Die prunk­vol­le Trep­pe in der Hal­le der Bot­schaft erzählt eine ähn­li­che Geschich­te. Sie besteht aus dem Mar­mor, von den Deut­schen nach dem Krieg dazu ver­wen­det wer­den soll­te, ein Sie­ges­denk­mal in Mos­kau zu errich­ten.

Zum Abschied erfuh­ren die Teil­neh­mer noch, dass sie sich tat­säch­li­ch »auf rus­si­schem Boden« befan­den. 150 Fuhr­wer­ke mit rus­si­scher Erde wur­den vor dem Bau der Bot­schaft nach Ber­lin gebracht, um das Gebäu­de dar­auf zu errich­ten.

Herausgeber: CDU Hohenschönhausen | 15.06.2010

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