Meldung

Besuch der Werkstatt „der Wille gGmbH“

Als sozia­les Unter­neh­men beschäf­tigt sich die Wil­le gGmbh schon seit lan­gem mit Arbeits­för­der­an­ge­bo­ten für Ber­lin und Umland. Beson­ders im Zen­trum der Arbeit steht vor allem die Unter­stüt­zung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen zurück in die Erwerbs­tä­tig­keit; das Leit­bild ist dabei ein inklu­si­ver und gerech­ter Arbeits­markt für jeden. Vor Ort erkun­dig­ten sich bei­de Poli­ti­ker in beson­de­rem Maße um die Wir­kungs­fä­hig­keit von lang­fris­tig kon­zi­pier­ten Beschäf­ti­gungs­för­de­run­gen für Lang­zeit­ar­beit­lo­se und ver­gli­chen die­se mit nur kurz­fris­tig ange­leg­ten Initia­len. Im Vor­der­grund des Besuchs stand aller­dings das Ken­nen­ler­nen von den Men­schen hin­ter dem Pro­jekt »Wer­T­Raum«, wel­ches ver­sucht, nicht wett­be­werbs­ver­zer­ren­de aber sinn­vol­le Arbeit für Men­schen mit gesund­heit­li­chen Ein­schrän­kun­gen, gerin­ger Qua­li­fi­zie­rung oder psy­chi­schen Pro­blem zu schaf­fen.

Den Besu­ch fasst Dr. Pät­zold zusam­men: »Vor Ort haben wir uns über Arbeits­för­der­an­ge­bo­te für Men­schen, die aus ver­schie­de­nen Grün­den am Arbeits­markt kei­ne Chan­ce mehr haben, infor­miert. Der dia­ko­ni­sche Trä­ge ver­folgt mit ihren Ange­bo­ten den Ansatz einer öffent­li­ch geför­der­ten Beschäf­ti­gung, der sinn­vol­le Arbeit schafft und nicht wett­be­werbs­ver­zer­rend ist. Wir brau­chen lang­fris­tig ange­leg­te Kon­zep­te zum Pas­siv-Aktiv-Trans­fer wie die­se, um sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Beschäf­ti­gung zu schaf­fen, deren regu­lä­res Ein­kom­men über dem ALG II-Satz liegt. «

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 09.01.2015

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