Meldung

Besuch der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Seit Grün­dung und Fall der DDR flo­hen etwa vier Mil­lio­nen Men­schen aus dem ehe­ma­li­gen DDR-Staats­ge­biet zur Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Oft­mals war das Not­auf­nah­me­la­ger-Mari­en­fel­de ein zen­tra­ler und ers­ter Anlauf­punkt der Flücht­lin­ge im West­teil Ber­lins. Hier erhiel­ten sie nicht nur Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung und medi­zi­ni­sche Hil­fe, son­dern lei­te­ten auch das Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren ein.

Die jet­zi­ge Erin­ne­rungs­stät­te erin­nert noch mit aus­führ­li­chen Dar­stel­lun­gen, Hin­ter­grün­den und Lebens­ge­schich­ten an die­se Zei­ten zurück und bie­tet so einen authen­ti­schen Ein­bli­ck in die nahe Geschich­te.

So kom­men­tiert Dr. Pät­zold sei­nen Besu­ch: »Zusam­men mit eini­gen Kol­le­gen habe ich heu­te einen wich­ti­gen Ort der deut­schen Geschich­te besucht. Als Poli­ti­ker ist es auch unse­re Auf­ga­be, das His­to­ri­sche am Leben in Erin­ne­rung zu hal­ten. Des­we­gen kann ich jedem nur emp­feh­len, Aus­stel­lun­gen wie die­se und ähn­li­che zu besu­chen. «

Herausgeber: Dr. Martin Pätzold | 12.03.2015

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