Meldung

„Berlin tüt was!“ im Bürgerbüro Danny Freymark

Natür­li­ch kann man auch Plas­tik­tü­ten mehr­mals ver­wen­den, aber die Halt­bar­keit der Tüten hält sich sehr in Gren­zen. Tat­sa­che ist, dass nicht alle Plas­tik­tü­ten ord­nungs­ge­mäß ent­sorgt im gel­ben Sack lan­den und damit nicht recy­celt wer­den kön­nen. Die Quo­te der recy­cel­ten Tüten liegt in Deutsch­land bei schät­zungs­wei­se 40 Pro­zent. Damit haben 60 Pro­zent der Plas­tik­tü­ten in Deutsch­land ein unschö­nes Ende. Sie lan­den im nor­ma­len Haus­müll oder wer­den schlimms­ten­falls ein­fach acht­los weg­ge­wor­fen.

Dabei gibt es schon immer Alter­na­ti­ven. Der Stoff­beu­tel ist schon in der Her­stel­lung um ein viel­fa­ches umwelt­ver­träg­li­cher, weil er aus nach­wach­sen­den Roh­stof­fen besteht. Auch in Sachen Halt­bar­keit und Optik macht ihm so schnell kei­ner was vor.

Die Stif­tung Natur­schutz Ber­lin, zu deren Stif­tungs­rat Herr Frey­mark gehört, möch­te nun mit der Akti­on »Ber­lin tüt was!« ein Zei­chen gegen den zuneh­men­den Plas­tik­tü­ten­ver­brauch setz­ten und beim Umwelt­fest am 20. Sep­tem­ber 2014 auf dem Tem­pel­ho­fer Feld einen Welt­re­kord auf­stel­len. Mit Ihrer Hil­fe soll eine neun Kilo­me­ter lan­ge Ket­te aus 30.000 Plas­tik­tü­ten ent­ste­hen. Dies ent­spricht dem stünd­li­chen Tüten­ver­brauch in Ber­lin. Für Herrn Frey­mark als Umwelt­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Frak­ti­on ist die Teil­nah­me eine Ehren­sa­che: »Ich freu mich unter­stüt­zen zu kön­nen. Des­halb kom­men Sie ins Bür­ger­bü­ro und set­zen auch Sie ein Zei­chen! Für 10 Plas­tik­tü­ten erhal­ten Sie einen »Ber­lin tüt was!«-Stoffbeutel.«

Herausgeber: Danny Freymark | 03.08.2014

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