Meldung

6. Bürgerbrief zum aktuellen Stand zur Regen- und Abwasserentsorgung in der Siedlung Wartenberg

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be War­ten­ber­ger,

als Abge­ord­ne­ter für unse­re Regi­on habe ich es mir zur Auf­ga­be gemacht Anre­gun­gen und Pro­ble­me auf­zu­neh­men und wenn mög­li­ch, auch zu lösen. Seit mei­nem letz­ten Bür­ger­brief im Dezem­ber 2014 ist wie­der eini­ges pas­siert. Beson­ders erfreu­li­ch ist, dass wir nun­mehr etwas kon­kre­ter wer­den kön­nen.

Am Diens­tag, den 19. Mai 2015 fand zum drit­ten Mal unser »Run­d­er Tisch War­ten­berg« im Ver­eins­haus der Sied­ler­ge­mein­schaft War­ten­berg e. V. statt. Mit dabei waren u. a. die Ver­tre­ter der Sied­ler­ge­mein­schaft, die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be, das zustän­di­ge Bezirks­amt, Ver­tre­ter der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt sowie Ver­tre­ter der Lin­ken und der CDU.

Beson­ders erfreu­li­ch ist die Nach­richt, dass das Ent­wäs­se­rungs­kon­zept auf Basis Ihrer beant­wor­te­ten Fra­ge­bö­gen für die Pro­ble­ma­tik mit dem Regen­was­ser durch das beauf­trag­te Inge­nieur­bü­ro fer­tig­ge­stellt wor­den ist. Ich möch­te Ihnen dan­ken, dass Sie trotz aller Wid­rig­kei­ten und Ärger­nis­se dar­an teil­ge­nom­men haben.

Ein nicht mehr für mög­li­ch gehal­te­ner Schritt wur­de durch die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be mit der über­ra­schen­den Erwei­te­rung des Abwas­ser­pump­werks im Fenn­pfuhl­weg unter­nom­men. End­li­ch steht aus­rei­chend Pump­werks­leis­tung zur Ver­fü­gung, um das Schmutz­was­ser aus der Sied­lung auch mit einem gewis­sen Fremd­was­ser­an­teil auf­zu­neh­men. Damit wur­den die Vor­aus­set­zun­gen für die Wei­ter­füh­rung der Pla­nung der Kana­li­sa­ti­on sowie den Bau eines Pump­werks im Birk­hol­zer Weg geschaf­fen. Bis­her hat­ten die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be Ihre Ableh­nung damit begrün­det, dass der Fremd­was­ser­an­teil der bereits ange­schlos­se­nen Haus­hal­te viel zu hoch sei.

Ver­schie­de­ne Dis­kus­sio­nen auf unter­schied­li­chen Ebe­nen zum Umgang mit dem soge­nann­ten Schich­ten­was­ser führ­ten zu einem Umden­ken.

Lei­der sind die kurz dar­ge­stell­ten kon­kre­ten Schrit­te nicht die Grund­la­ge einer sofor­ti­gen Erschlie­ßung der Bau­ab­schnit­te 4 und 5 und damit der ca. 220 Haus­hal­te, son­dern es Bedarf noch eini­ger Bemü­hun­gen, um mit den Bau­maß­nah­men begin­nen zu kön­nen.

Erst­mals wur­den über­haupt Ter­mi­ne genannt, so dass der Bau­ab­schnitt 4 ab Herbst 2016 und der Bau­ab­schnitt 5 ab Herbst 2017 rea­li­siert wer­den sol­len. Bei aller Freu­de über die Kon­kre­ti­sie­rung bleibt natür­li­ch der fade Bei­ge­schmack, war­um es noch­mal über­haupt über ein Jahr dau­ern muss, bis mit den Abwas­ser­an­schlüs­sen begon­nen wird. Die Grün­de dafür lie­gen bei den wei­te­ren Ankäu­fen und Pla­nun­gen, die noch unter­nom­men wer­den müs­sen. Gegen­wär­tig prü­fen die Was­ser­be­trie­be, ob ein frü­he­rer Bau­be­ginn mög­li­ch ist.

Fol­gen­de The­men müs­sen noch ange­packt und erle­digt wer­den: Die Stra­ße 9 befin­det sich laut den Was­ser­be­trie­ben im Pri­vat­be­sitz und muss erst noch ange­kauft wer­den. Fer­ner müs­sen noch alle Geneh­mi­gun­gen für die Bau­maß­nah­men ein­ge­holt wer­den. Erfreu­li­ch ist jedoch, dass die Finan­zie­rung sicher­ge­stellt wur­de und daher auch aus mei­ner Per­spek­ti­ve eine wei­te­re Ver­zö­ge­rung der Erschlie­ßung eher aus­ge­schlos­sen ist. Gezielt unter­sucht wer­den der­zeit auch die vor­han­den Drä­na­gen und Grä­ben, da die Ertüch­ti­gung und Nut­zung des vor­han­de­nen Sys­tems als mitt­ler­wei­le sinn­voll ein­ge­schätzt wird.

Per­sön­li­ch habe ich das Gefühl, dass auf­grund des sehr enga­gier­ten Ein­brin­gens der Betei­lig­ten, ins­be­son­de­re der Sied­ler­ge­mein­schaft mit Herrn Nor­mann und Frau Kynast, eini­ges vor­an­ge­bracht wer­den konn­te. Ich hof­fe, dass Sie bei allem Unmut dies ähn­li­ch sehen. Lei­der schlie­ßen die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be wei­ter­hin bereits dis­ku­tier­te Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen an Sie aus.

Über den wei­te­ren Pla­nungs­fort­schritt wer­den die Ber­li­ner Was­ser­be­trie­be beim nächs­ten Run­den Tisch Anfang Okto­ber 2015 berich­ten. Wir blei­ben also dran und wer­den wei­ter­hin gebün­delt Ihre Inter­es­sen ver­tre­ten. Die letz­ten fünf Bür­ger­brie­fe fin­den Sie auf mei­ner Web­site unter www.danny-freymark.de.

Ich wün­sche Ihnen einen schö­nen und gesun­den Som­mer 2015. Wenn Sie mögen, wür­de ich mich freu­en, Sie spä­tes­tens beim Bür­ger­fest im War­ten­ber­ger Hof am Sonn­tag, den 6. Sep­tem­ber 2015 per­sön­li­ch zu tref­fen. Falls wir vor­her etwas für Sie tun dür­fen, freu­en wir uns über Ihre Kon­takt­auf­nah­me.

Für Rück­fra­gen ste­he ich Ihnen ger­ne zur Ver­fü­gung.

Mit den bes­ten Grü­ßen

Ihr Dan­ny Frey­mark

Herausgeber: Danny Freymark | 24.06.2015

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